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„Mit starkem Willen kann man alles erreichen“

Für Axel zählen der Spaß, das eigene Mitwirken und ein starker Wille. Das ist die Devise, nach der er schon immer gearbeitet hat.

Interview mit Axel (47),Oberbauleiter in der Business Unit Freileitungsbau

Der gelernte Berufskraftfahrer hat im Jahr 2000 im Freileitungsbau angefangen. Dort hat er als Monteur angefangen, im Laufe der Zeit wuchs die Erfahrung und es kamen andere Aufgaben und Funktionen dazu. Heute ist Axel Oberbauleiter und stolz auf das, was er erreicht hat. Seit ihrer Gründung arbeitet er bei der Freileitungsbau GmbH (FRB), die seit Frühjahr 2019 Teil der EQOS Energie ist. Als Mann der ersten Stunde hat er vieles bei der FRB mit aufgebaut. Die Arbeit im Freileitungsbau ist mit den Jahren nicht nur zu seinem Beruf, sondern auch zu seiner Leidenschaft geworden.

Das ist eine gute Geschichte. Ich bin in der DDR groß geworden und habe nach der Wende als Berufskraftfahrer gearbeitet. Als Kraftfahrer bin ich nur Groß- und Schwertransporte gefahren, kleine Joghurtbecher haben mich nicht interessiert. Später wollte ich mich umorientieren und etwas Neues machen. Technik und große Maschinen haben mir schon immer gefallen. Über einen Bekannten bin ich als Monteur zum Freileitungsbau gekommen. Vorher dachte ich, Strom kommt aus der Steckdose.

Wegen meines LKW-Führerscheins war ich vielseitig einsetzbar. Ich konnte mit Gefahren umgehen, habe gelernt, in der Höhe zu arbeiten und Leitungen zu ziehen. Es kam immer mehr dazu, die Arbeit hat mir Spaß gemacht. Nach ein paar Jahren gab es ein Gespräch, wie ich mir meine Zukunft vorstelle. Ich wurde vom Monteur zum Kolonnenführer befördert, wurde Obermonteur, später Bauleitender Obermonteur, dann Bauleiter und bin heute Oberbauleiter.

» Ich habe den Beruf von der Pike auf gelernt; ich weiß wie es ist, draußen zu arbeiten. «

Das war auf jeden Fall von Vorteil. Ich habe den Beruf von der Pike auf gelernt; ich weiß wie es ist, draußen zu arbeiten. Es gab Tage, da lief der Regen oben in die Kleidung und unten wieder raus – da habe ich mich gefragt, was ich hier eigentlich mache. Dadurch kann ich heute vieles besser einschätzen. Ich weiß, was die Jungs können, wer bei welchen Aufgaben gute Arbeit leistet. Bei der Kalkulation weiß ich wie lange Arbeiten dauern, welche Technik gebraucht wird und was für die Sicherheit wichtig ist. Das hilft mir bei Bauabläufen, der Technik- und Personalplanung.

Eigentlich ist alles wichtig: Die Startgespräche mit der Projektleitung zum Beginn von Baustellen, die Bindung von Subunternehmern, Bestellungen, die Organisation und Koordination. Für mich ist aber vor allem wichtig, dass wir im Büro einen guten Job machen, damit es keinen Stillstand gibt und die Monteure keine Stunden von ihrem Arbeitszeitkonto nehmen müssen. Die Jungs sollen die besten Bedingungen haben, damit sie einen super Job machen können.