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EQOS Energie feiert 100-jähriges Bestehen und investiert weiter in die Zukunft

Wachstumskurs wird erfolgreich fortgesetzt. Bis Jahresende 2020 entstehen über 230 neue Arbeitsplätze in Österreich und Deutschland.

EQOS Energie wird in diesem Jahr 100 – und hat Grund zum Feiern: Trotz weltweiter wirtschaftlicher Folgen durch die Coronapandemie entwickelt sich das zu den führenden europäischen Infrastrukturdienstleistern zählende Unternehmen erfolgreich. EQOS Energie will sowohl durch die Einstellung neuer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter als auch durch weitere Akquisitionen wachsen. Bestehende Standorte werden massiv ausgebaut und neue Standorte werden eröffnet. Bis zum Jahresende sollen insgesamt 230 neue Stellen in Österreich und Deutschland entstehen.

Zum aktuellen Marktumfeld äußert sich Eric Mendel, CEO von EQOS Energie: „Die Coronakrise war der ultimative Stresstest für unsere dezentrale Organisation. Dieser hat unseren Kunden, Mitarbeitern und Geschäftspartnern gezeigt, dass wir heute robuster sind als je zuvor. Nach unserer Refokussierung haben wir es auch in der jüngeren Geschichte wieder geschafft, uns wirtschaftlich erfolgreich den aktuellen Rahmenbedingungen anzupassen. Dank unserer wirtschaftlichen Stärke und unserer Liquidität wollen und werden wir in unseren Geschäftssegmenten organisch und durch Firmenzukäufe deutlich weiter wachsen. Unser Fokus liegt auf Energietechnik, Freileitungsinfrastruktur, Bahntechnik und Kommunikationstechnik. In unseren Zielländern Österreich, Deutschland, Luxemburg, Frankreich und Belgien sehen wir für diese Geschäftsbereiche einen konsequent wachsenden Markt. Ausgehend von einer starken Marktposition wollen wir in jedem Land und jedem Segment zu den Top 3 Anbietern zählen, wenn auch nicht um jeden Preis.“

Die EQOS Energie Gruppe erzielte 2019 einen Umsatz von mehr als 270 Mio. Euro. Derzeit beschäftigt sie an über 30 Standorten in fünf Ländern rund 1.500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Die Auftragsreichweite hat sich auf circa elf Monate erhöht, manche Teilbereiche sind auf zwei Jahre voll ausgelastet.


Wachstumskurs trotz Coronakrise – zusätzlicher Schwerpunkt Industrieautomation

Auch im derzeit schwierigen Markumfeld wächst EQOS Energie weiter. Der Infrastrukturdienstleister baut seine Marktposition durch die fortlaufende Standorterweiterung und innovationsgetriebene Projekte in Österreich wie Deutschland weiter aus. Dabei spielen vor allem die österreichischen Regionen Wien, der oberösterreichische Zentralraum, Graz, Salzburg und Niederösterreich eine wichtige Rolle. In Deutschland wächst EQOS Energie besonders in der Rhein-Neckar-Region, im westlichen Nordrhein-Westfalen, in Dresden, dem Großraum Berlin sowie in den Hansestädten Hamburg und Bremen.

Vom Engineering und der Montage für Energie-, Telekommunikations- und Bahnnetzbetreiber entwickelt sich das Unternehmen speziell für seine Kunden im Segment Industrieautomation weiter. Dabei sind die Experten unter anderem mit der Wartung und Inspektion von Dampfturbinen eines börsennotierten Industrieunternehmens betraut. Das erweiterte Portfolio umfasst den gesamten Lebenszyklus von Industrieanlagen, aber auch den Austausch einzelner Komponenten oder ganzer Anlagen. „In Zukunft wollen wir unseren Umsatz mit industrieller Automation erheblich steigern“, führt Mendel weiter aus. In Österreich ist EQOS Energie schon länger in der Gebäudeautomation tätig und hat sich zum 01. Juli 2020 über eine Akquisition der österreichischen AML Elektrotechnik in der Fertigungsautomation verstärkt. Im Frühsommer eröffnete das Unternehmen bereits in der Prozessautomation drei weitere Betriebsstätten im Norden Deutschlands.

Neueinstellungen auch im zweiten Halbjahr geplant

In diesem und allen anderen Bereichen schafft EQOS Energie trotz der anhaltenden Coronakrise neue Arbeitsplätze. „Wenn Betriebe aufgrund der Pandemie ins Straucheln geraten, stehen wir bereit, zu helfen“, so Mendel. Allein im ersten Halbjahr 2020 hat EQOS Energie bereits mehr als 160 neue Kolleginnen und Kollegen begrüßt und ist weiterhin auf der Suche sowohl nach neuen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern als auch Übernahmemöglichkeiten, die das Leistungsportfolio von EQOS Energie ergänzen. In Summe werden bis Jahresende mindestens 70 weitere Expertinnen und Experten für alle Geschäftsfelder gesucht. Besonders der auf Energietechnik spezialisierte Standort Linz soll dabei personell weiter aufgestockt werden.

Smart Grids und 380 kV-Netze seien für die Energiewende ebenso dringend notwendig wie leistungsstarke neue oder revitalisierte Bahnverbindungen als Alternative zur Kurzstrecken-Luftfahrt oder 5G für die vernetzte Gesellschaft und Industrie. „Wir schaffen hier Arbeitsplätze in Zukunftsbranchen, die für einen erfolgreichen und ökologisch nachhaltigen Wirtschaftsstandort nicht mehr wegzudenken sind“, betont Mendel.

Freileitungssparte von Bilfinger erfolgreich integriert – weitere Akquisitionen in Sicht

Für Firmenübernahmen ist EQOS Energie gut aufgestellt. Bereits 2019 hat das Unternehmen die Freileitungssparte der Bilfinger-Gruppe übernommen und mittlerweile erfolgreich integriert.

Mendel: „Wir halten die Augen weiter offen, um unser Leistungsportfolio schrittweise zu erweitern. Dabei sprechen wir nicht nur mit Konzernen, die erwägen, sich von Teilbereichen in unserer Branche zu trennen, sondern auch mit kleinen wie mittelständischen Unternehmen, die beispielsweise ein Nachfolgeproblem haben oder die bei größeren Projekten, die anstehen, aufgrund ihrer finanziellen Kapazitäten nicht zum Zuge kommen.“

Gesundheitsschutz und Arbeitssicherheit – in Coronazeiten wichtiger denn je

Selbst zum Höhepunkt der Coronakrise war EQOS Energie als technischer Dienstleister in systemrelevanten Bereichen grenzüberschreitend im Einsatz. „Wir hatten das Privileg, mit nur wenigen Einschränkungen unseren Betrieb aufrechterhalten zu können. Die Gesundheit genießt bei uns grundsätzlich oberste Priorität. In Zeiten des Lockdowns haben wir immer einen sehr engen Kontakt zu unserer Belegschaft gehalten. Über unsere Mitarbeiter-App konnten wir über Landesgrenzen hinweg laufend über unsere Maßnahmen informieren, zeitnah Fragen beantworten und Rückmeldungen auch von unseren Kollegen auf den Baustellen einholen. So ist es uns gelungen, trotz laufenden Betriebs das Infektionsrisiko so gering wie möglich zu halten“, führt der CEO an.

EQOS Energie hat zudem seit langem die kontinuierliche Steigerung der Arbeitssicherheit zum wichtigsten Ziel erklärt. Seitdem wurde die Unfallhäufigkeit kontinuierlich gesenkt. „Wir wollen hier zu den Branchenbesten zählen. Das ist für unsere Mitarbeiter genauso zentral wie für unsere Kunden und Shareholder. Denn eine sichere Baustelle erhöht zudem die Qualität und Effizienz“, betont Mendel.

100 Jahre Jubiläum. Die Geschichte von EQOS Energie.

„Wir profitieren heute von der langen Firmengeschichte, die ein hohes Maß an technischer Qualität und Fertigkeiten hervorgebracht hat. Dabei verändern sich in unserer Branche die Grundlagen und Technologien oft binnen weniger Monate. Wir haben es in den vergangenen 100 Jahren stets geschafft, uns an diese neuen Gegebenheiten anzupassen“, spricht Mendel zuversichtlich über die kommenden Jahre.

EQOS Energie blickt auf eine lange Tradition in Österreich und Deutschland zurück. Ursprünglich im Jahr 1920 als ENERGIE Gesellschaft für elektrische und industrielle Unternehmungen geführt, wurde sie im Jahr 1996 als ALPINE-ENERGIE in Linz neugegründet. Seit 2014 firmiert das Unternehmen heute unter der Marke EQOS Energie. Excellent Quality Of Services – diese vier Anfangsbuchstaben des Qualitätsversprechens, für das das Unternehmen steht, sind in den Markenamen mit eingeflossen.