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Versorgungssicherheit für das Emsland

EQOS Energie erhielt Zuschlag für Umspannwerk Werlte

Werlte im niedersächsischen Emsland bekommt ein Umspannwerk. Dabei wird die Business Unit Energietechnik von EQOS Energie als alleiniger Auftragnehmer alle Elektromontagearbeiten des Projektes verantworten. Der Auftraggeber, die Avacon Netz GmbH, ist seit Jahren Kunde von EQOS Energie. Ausschlaggebend für den erteilten Zuschlag war die überzeugende Kombination aus besonders erfahrenen und gut ausgebildeten Monteuren und der langjährigen guten Zusammenarbeit.

Zusätzliche Leitungen werden vermieden

Bisher verbanden mehrere Hochspannungsleitungen die Kreisstadt Cloppenburg und die Gemeinden Lindern und Sögel untereinander. Um die 110 kV-Leitungen zu verbinden, wurde ein Umspannungswerk notwendig. Durch die Verbindung der Hochspannungsleitungen über das neue Umspannungswerk, sind in Zukunft eine Lastflusssteuerung und eine Netztrennung möglich. Diese Netztrennung ist erforderlich, um Stromkreisüberlastungen im Umland auszuschließen. Damit kann ein Ausbau der Freileitungen vermieden bzw. auf einen späteren Zeitpunkt verlegt werden. Ebenso kann eine bessere Netzversorgung im gesamten Emsland und den angrenzenden Landkreisen garantiert werden.

Kompletter Neubau des Umspannwerkes

„Eine Besonderheit bei diesem Projekt ist, dass wir zeitgleich an zwei weiteren Umspannwerken der Avacon im Umkreis von nur 70 km arbeiten. Einige Schaltungen sind auch von den anderen beiden Projekten abhängig, was ein Zusammenspiel der drei Baustellen notwendig macht“, erklärt Wladimir Haak, Profit Center Leiter in der Energietechnik bei EQOS Energie. Alle notwendigen Arbeitsschritte werden innerhalb eines Jahres durch ein sechsköpfiges Projektteam aus erfahrenen Monteuren und Projekttechnikern geplant und umgesetzt. Im Büro werden sich eine Planerin, ein Projektleiter und die Projektassistenz um das Projekt kümmern. Die Betreuung und Umsetzung vor Ort übernehmen der Bauleiter sowie ein Primär- und ein Sekundärmonteur. Wochenweise werden bei Bedarf weitere Monteure hinzugezogen. „Wir planen, das Projekt innerhalb eines Jahres abgeschlossen zu haben. Wir werden versuchen, sogar etwas schneller zu sein“, so Wladimir Haak.

Die Projektauftaktbesprechung fand im August 2019 statt. Nach Fertigstellung der Tief-, Hoch- und Stahlbauarbeiten wird im August 2020 der Startschuss für die Aufgaben von EQOS Energie erfolgen. Die notwendigen Elektroarbeiten dazu sind umfassend. Das Umspannwerk wird zwei Sammelschienen, sechs Leitungsfelder für die Hochspannungsleitungen und eine Kupplung umfassen. Dabei wird EQOS Energie die Primär- und Sekundärtechnik errichten. Auch die Lieferung von Hochspannungsgeräten, Schaltschränken, Verseilung und Verrohrung wird von EQOS Energie übernommen.