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EQOS Energie sorgt für hohen Sicherheitsstandard von WDR Antennenträgern

Arbeitssicherheit steht beim WDR an erster Stelle. EQOS Energie übernimmt dabei die Einmessung und Aktualisierung elektromagnetischer Expositionsbereiche an 17 Antennenträgern des WDR.

Um Nordrhein-Westfalen flächendeckend mit lokalem Hörfunk und Fernsehen zu versorgen, betreibt der Westdeutsche Rundfunk (WDR) als zweitgrößtes öffentlich-rechtliches Medienunternehmen Europas eine Vielzahl an Antennenträgern. Diese werden regelmäßig im Rahmen des eigenen Sicherheitskonzepts auf ihre Expositionsbereiche hin geprüft, sowohl während des Normalbetriebs als auch bei notwendiger Schaltung für Begehungen. Die entsprechenden Werte der erfassten elektromagnetischen Strahlung werden auf einem am Träger befestigten Steig- und Rettungsplan ausgewiesen. EQOS Energie übernimmt nun für den WDR die Validierung der früheren Mess-Ergebnisse sowie Aktualisierung der Pläne an 17 Standorten.

Die Arbeiten für den WDR sind Teil der Unfallverhütungsvorschrift DGUV 15, welche Regelungen im Arbeitsschutz für Bereiche mit elektrischen, magnetischen oder elektromagnetischen Feldern aufsetzt. So haben Unternehmern sicherzustellen, dass Schwellenwerte an diesen Orten eingehalten oder andernfalls Maßnahmen eingeleitet werden, um unzulässige Werte zu verhindern. Eine entsprechende Kennzeichnung und Abgrenzung dieser Bereiche geht mit der Verordnung einher.

Portfolio-Erweiterung in der Kommunikationstechnik

Die aktuellen Messungen für den WDR sind die ersten ihrer Art für EQOS Energie. Argumente, die für den Infrastrukturdienstleister als ausführendes Unternehmen sprachen, war nicht nur die Bereitschaft zur Anschaffung neuer Geräte für die erstmalige Ausführung dieser Technik, sondern auch die hervorragende Ausbildung der Messtechniker mit Steigkursen und deren G41-Eignung, die das „Arbeiten mit Absturzgefahr“ bescheinigt. Ein weiterer Pluspunkt war die hauseigene hochqualifizierte Planungsabteilung, die aktiv bei den Auswertungen unterstützt. „Die Arbeiten sind bereits im vollen Gange und laufen komplett nach Planung“, berichtet Jens Lenk, Geschäftsfeldleiter der Business Unit Kommunikationstechnik. „Wir freuen uns darüber, durch den Zuschlag einen neuen Aufgabenbereich in unserer Kommunikationstechnik eingeführt zu haben und so unser Angebot abrunden zu können.“

Spezielle Sonden zum Aufspüren elektromagnetischer Felder

Im ersten Schritt misst EQOS Energie die Expositionsbereiche vor Ort neu ein, vorrangig mit Einsatz einer E-Feld-Sonde, welche das punktweise Ausmessen elektromagnetischer Felder ermöglicht. Bei Annäherungen an die frequenzabhängigen Grenzwerte sowie im nahem Umfeld der Antenne wird zusätzlich eine H-Feld-Sonde genutzt. Anschließend werden die dabei erfassten Daten im Büro ausgewertet und verarbeitet. Nachdem die Anfertigung der entsprechenden Pläne abgeschlossen ist, folgt die Montage der Hinweis- bzw. Warnschilder an den jeweiligen Masten. Dies beinhaltet auch die Kenntlichmachung der Übergangsbereiche an den angrenzenden Verkehrswegen. Die Arbeiten des dreiköpfigen Expertenteams finden so weit wie möglich bei aufrecht erhaltenem Sendebetrieb statt, benötigte Abschaltzeiten zur Messung der Werte des Modus ‚Notwendige Schaltung für Begehung‘ werden möglichst gering gehalten.

Foto: WDR